Maskenbau und Maskenspiel – Entdecken Sie eine ganz andere Seite von sich!

Wer eine Maske trägt, ist sich selbst und doch ein anderer. Weg mit der Alltagsmaske und sich spielerisch auf die Suche nach dem Geheimnis des Erschaffenen begeben.

Vom Wesen der Maske

Augen, Nase, Mund und Ohren- je nach Mimik entsteht ein lächelndes Gesicht oder eine wütende Fratze. Im Gesicht konzentriert sich, was einen Menschen ausmacht. Vom Gesicht unseres Gegenübers können wir Sympathie oder Abneigung ablesen. Manchmal verspüren wir das Bedürfnis unsere Emotionen hinter einer Maske zu verbergen. Hinter jedem Gesicht, hinter jeder Maske versteckt sich- oder offenbart sich- eine eigene Geschichte.

Auf der Suche nach der Bewegungsform

Da bei fast allen Maskenformen das Gesicht stark verdeckt sind, kommen Mimik und Sprache kaum oder gar nicht zur Geltung (, eine Ausnahme bilden die Halbmasken der Commedia dell’Arte). Einziges Darstellungsmittel ist die Maske selbst und der Körper des Spielers. Dementsprechend müssen Bewegungen mit dem Maskencharakter im Einklang sein. Diese Einheit lässt sich am leichtesten herstellen, wenn jeder Spieler seine Maske selbst anfertigt, ihr einen Namen und ihre eigene Geschichte gibt und sie in der ihr eigenen spezifischen Bewegungsform erschafft.